Ein Tag in Beirut

Tag Eins von 89 Tagen in Beirut. Neue Menschen, neue Orte, neue Ideen. Und in dem großen, hektischen Chaos ein kleines, blondes Mädchen auf der Suche nach Abenteuer – und etwas zu Essen.

Noch keine 24 Stunden bin ich in der Stadt, aber schon jetzt bin ich überwältigt und habe das übergroße Bedürfnis, mich mitzuteilen. Hier also nun meine ersten Erkenntnisse:

  1. Die Verständigung… ist super einfach! Die Landessprache ist ein kreativer Mix aus Arabisch und ein wenig Französisch. Alle Menschen, die ich heute getroffen haben, konnte ich auf Englisch ansprechen. Wer den Libanesen entgegenkommen möchte, kann sich auch auf Französisch versuchen. Straßennamen, Geschäfte, Restaurants sind alle in arabischer Schrift und dann auf Englisch.
  2. Das Wetter… ist großartig! Es ist Winter und wir haben gerade 18 Grad bei leicht bewölktem Wetter. Ich möchte mich ungerne als Tourist outen, bin aber die einzige Person, die ohne Wintermantel und Boots durch die Innenstadt läuft. Heute Nacht soll es ein wenig stürmen, aber danach wird es möglich sein, ca. eine Stunde von Beirut entfernt Skifahren zu gehen. Mal sehen, ob ich das einmal ausprobieren werde.
  3. Der Verkehr… ist lebensgefährlich! Manchmal wird fünfspurig gefahren, wenn es nur drei Spuren gibt. Dann wird über rot gefahren. Dann fahren Rollerfahrer auf der falschen Fahrbahnseite oder Taxen halten mitten auf der Autobahn (oder sowas Ähnlichem). Das ist aber alles kein Problem: Man hupt einfach, um seinen Groll loszuwerden oder man hupt, um vor der eigenen Fahrweise zu warnen – man hupt einfach ständig. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel in Beirut, und deshalb nimmt man einfach das Taxi. Taxen mit rotem Kennzeichen, so viel habe ich schon gelernt, kosten immer 2.000 Libanesische Pfund, dafür sammeln sie aber ständig während der Fahrt neue Fahrgäste ein. Hier geht niemand zu Fuß. Das war dann der zweite Punkte, wieso ich als Tourist aufgefallen bin.
  4. Die sonstige Infrastruktur… ist vorhanden, aber: Wasser sollte man keinesfalls ungekocht zu sich nehmen. Es empfiehlt sich sogar, nur Wasser aus verschlossenen Flaschen anzunehmen. Die Bakterien können Touristen und Einwanderer erstmal ziemlich unangenehm flachlegen. Strom und Heizung ist überall vorhanden, trotzdem besitzen die Häuser, die die Möglichkeit haben, noch einen Generator… nur so für den ziemlich wahrscheinlichen Fall, dass mal das Licht ausgeht.(Nachtrag: eine Stunde später ging das Licht aus)

Das nur die allerersten Eindrücke – Must-Sees, Restaurants sowie Do’s und Don’ts folgen in Kürze. Aber eines ist sicher: es wird spannend!


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